07.01.2013 - News.

Es gibt nur einen Goldbären.

Kaum ein Kind oder Erwachsener kennt ihn nicht: den Goldbären von Haribo. Die süße Leckerei aus Fruchtgummi steht quasi synonym für die Marke und den Erfolg des Bonner Unternehmens. Dass man mit Tieren gutes Geld verdienen kann, sieht man auch am goldenen Hasen der Firma Lindt. Spätestens zu den Osterfeiertagen ist er aus keinem Süßigkeitenregal wegzudenken.

Warum dem Häschen nicht auch einen Bären zur Seite stellen, dachte man sich wohl in der Schweiz und ersann den „Teddy“ – ein Schokobär, verpackt in Goldfolie und verziert mit einem roten Schleifchen. Bei Haribo fand man das gar nicht originell und bemühte die Gerichte. Gleich mehrere Markenrechte sah Haribo verletzt und bekam nun vom Kölner Oberlandesgericht Recht. Zwar sehen sich die Bären nicht sehr ähnlich, doch der Goldbär verweist nun einmal eindeutig auf die Marke Haribo, befand man. Grund genug, den Bären aus dem Regal zu verbannen. Mit Essen spielt man nicht, heißt es. Für Marken gilt dies ebenso.

Quelle: Handelsblatt

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