23.12.2020 - News.

Der GMK Marken-Mittwoch: Ein Mercedes im Weihnachtspulli und das Ende des Werbeboykotts auf Facebook.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Doch, bevor es in die besinnliche Zeit geht, gibt es noch ein letztes Mal für 2020 die aktuellen Marken-News. Kurz vor Weihnachten ist es auch in der Markenwelt besinnlich. So bedankt sich Vodafone bei Medizinern und Pflegekräften und Unilever beendet den Werbeboykott auf Facebook. Außerdem gibt es jetzt Autos in Weihnachtspullis:

Matching Looks: Ein Mercedes im Ugly Christmas-Sweater.

Mercedes zieht seinen Autos zu Weihnachten Ugly Christmas Sweater an
Bild: Mercedes Benz Facebook-Screenshot

Sie sind der Trend auf jeder Weihnachtsfeier: Ugly Christmas-Sweater. Das Motto: desto schlimmer und kitschiger, desto besser! Doch warum sollen eigentlich nur Menschen einen solchen Pullover tragen? Das hat sich Mercedes gedacht und die eigenen Autos zu den Feiertagen in große Ugly Christmas-Sweater gesteckt. Insgesamt drei der besonderen Mercedes-Modelle hat die Marke bisher auf Social Media gezeigt. Zu den Postings gab es für Fans außerdem einen Instagram-Filter, der die Sondermodelle virtuell in die eigenen vier Wände holt. Hinter der Aktion steckt jedoch nicht nur ein zur Jahreszeit passender Werbegeck, sondern eine ganz bestimmte Botschaft: „Endlich ein Mercedes, der zu deinem Ugly Sweater passt. Ein super Geschenk. Doch – mehr denn je – ist das beste Geschenk in diesem Jahr Gesundheit. Also, frohe, gesunde Feiertage, alle miteinander“, heißt es übersetzt in einem der Facebook-Posts zu den bunten Modellen.

Douglas: Lockdown-Fauxpas sorgt für Aufsehen.

Am 16. Dezember war es soweit: Deutschland ging in den zweiten harten Lockdown. Bars, Restaurants und Geschäfte mussten schließen – doch ein Laden blieb vorerst geöffnet: Douglas. Sie seien eine Drogerie, dürften also damit öffnen, argumentierte die Parfümerie-Kette die Entscheidung. Ein Viertel der Filialen sollten weiter betrieben werden. Mitarbeiter wurden dazu aufgefordert, Schmuck und Deko-Artikel aus den Läden zu nehmen und klassische Drogerie-Produkte im Eingangsbereich zu platzieren. Doch das stieß schnell auf Gegenwind. Nicht zuletzt von der Gewerkschaft Verdi, die das Verhalten als „anrüchiges Unterlaufen des Lockdowns“ betitelte. Douglas reagierte wenig später auf die Kritik: " Für Viele war die Entscheidung, einige Filialen mit Drogeriesortimenten offenzuhalten, nicht nachvollziehbar. Ab heute bleiben alle deutschen Filialen b.a.W. geschlossen. Wir bitten alle um Entschuldigung, die wir mit unserem Vorgehen befremdet oder vor den Kopf gestoßen haben“, erklärt Douglas-Chefin Tina Müller auf Twitter.

Vodafone: ein ganz besonderes Dankeschön.

Die Weihnachtsspots der Marken sind in diesem Jahr besonders emotional. So auch der von Vodafone. Hier versteckt sich jedoch eine ganz besondere Botschaft. Ein Dankeschön an die Menschen, die seit Monaten Herausragendes leisten. Welche besonders in diesem Jahr Einsatz zeigen, wenn sie an Weihnachten, statt mit der Familie zu feiern Leben retten und der Pandemie den Kampf ansagen. Vodafone sagt Danke an alle Mediziner und Pflegekräfte.

Unilever: das Ende des Werbeboykotts.

Mitte des Jahres hatten sich mehrere Marken dem Aufruf angeschlossen, keine Werbung mehr auf Facebook zu schalten. Unter dem Hashtag #StopHateforProfit hatten US-Bürgerrechtsorganisationen damit Facebooks Umgang mit Rassismus und Hass kritisiert. Auch Unilever hatte sich beteiligt – und gehörte zu den wenigen Marken, die den Boykott nicht nur einige Wochen, sondern fast ein halbes Jahr durchzogen. Ab Januar wird es jetzt wieder Werbung der verschiedenen Marken auf Facebook geben. Grund sind laut Unilever die „ermutigenden Fortschritte“, welche Facebook auf diesem Gebiet getan hat.

True Fruits: besonderer Schampus zum Jahresende.

Bei True Fruits gibt es zum Jahresende die Champain Edition
Bild: TrueFruits Facebook-Screenshot

Zum Ende eines speziellen Jahres gibt es bei True Fruits eine spezielle Botschaft. Wie immer versteckt auf der Flasche einer Special Edition – der „Champain“-Edition. Dieses Mal hat sich O-Saft in einer Champagner-Flasche getarnt – und die nimmt 2020 so richtig auf die Schippe. „Kein guter Jahrgang“ heißt es in einem Instagram-Post der Marke. Und mit eben diesem O-Saft-Jahrgang, sollen Kund*innen den „Pain“ des letzten Jahres hinter sich werden.

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