08.06.2016 - News.

Interview mit der WirtschaftsWoche über den Imageschaden der Marke Volkswagen.

Juni 2016, Wirtschaftswoche.

- Was betroffene Kunden erwarten.

- Wie es VW gelingen kann, gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

 "Gerade die deutschen Autokäufer sind bereit zu verzeihen – zwar ist man enttäuscht und verlangt Wiedergutmachung, aber die wenigsten sind wirklich verbittert. Wichtig ist nun, die Marke konsequent neu aufzuladen und echte Einsicht zu zeigen", erklärt Markenexperte Hans Meier-Kortwig, geschäftsführender Gesellschafter der GMK Markenberatung gegenüber der WirtschaftsWoche.

Nach den ersten Anlaufschwierigkeiten im Umgang mit der Krise, sieht Meier-Kortwig VW jetzt wieder in der Spur. Der neue Claim "Partner fürs Leben" setze an der richtigen Stelle an, weil er die "besondere Rolle" von VW im Leben vieler Menschen berücksichtige.

"Entscheidend wird am Ende aber nicht die Kommunikation, sondern die Konsequenz sein, mit der die gezeigte Einsicht und die "neue Vertrauenswürdigkeit" auch in Taten umgesetzt wird – in großen Projekten ebenso wie in kleinen Verhaltensweisen durch jeden einzelnen Mitarbeiter", sagt Meier-Kortwig. Erst daran werde sich zeigen, ob die Marke gestärkt aus dieser Krise hervorgehen kann.

Quelle: Wirtschaftswoche

 

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