07.03.2011 - News.

Markenstreit um Neuschwanstein.

Der Freistaat Bayern wollte „Neuschwanstein“ als Marke sichern, um den Einfallsreichtum der Souvenirverkäufer zu kontrollieren – nur dem Schloss angemessene Andenken sollten verkauft werden. Das Erheben von Lizenzen hatte der Freistaat verneint. Doch das Bundespatentgericht hat widersprochen und „Neuschwanstein“ im Markenverzeichnis gelöscht. Begründet wurde das Urteil durch die Klassifizierung des Schlosses als Allgemeingut und damit als touristische Sehenswürdigkeit und herausragender Bestandteil des nationalen kulturellen Erbes oder Weltkulturerbes. Aufgrund dessen sei das Königsschloss einer markenrechtlichen Monopolisierung und Kommerzialisierung entzogen. Trotz der Niederlage in Deutschland besitzt der Freistaat in den USA und in Japan die „Neuschwanstein“-Markenrechte.

Quelle: BR

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