23.02.2012 - News.

Marketer-Umfrage Monitor Markenführung.

Andrej Kupetz und Hans Meier-Kortwig in: marketing-site.de, 23. Februar 2012.

Auch wenn die Marke zunehmend als zentraler Wertschöpfungsfaktor erkannt wird, sind ganzheitliche Markenerlebnisse noch immer die Ausnahme. Vielerorts wird Markenführung weiterhin mit Kommunikation gleichgesetzt. Markenführung ist deshalb nicht nur Sache der Marketing- und Kommunikationsabteilung, sondern sollte in allen Bereichen eines Unternehmens verankert werden. Die Praxis sieht leider anders aus, wie eine Studie des Rat für Formgebung und der GMK Markenberatung zeigt.

Dabei hat sich herausgestellt, dass die Markenimplementierung der neuralgische Punkt in der Markenführung ist. Den Studienergebnissen zufolge nimmt die Markenpositionierung nur in 42 Prozent der Unternehmen Einfluss auf das Tagesgeschäft. Findet die Marke keinen Niederschlag in der täglichen Arbeit, bleibt sie ein theoretisches jedoch nur ein Konstrukt bzw. ein Logo plus theoretische Botschaft.

Weiterhin gab knapp die Hälfte der Markenverantwortlichen (49 Prozent) an, dass die Mitarbeiter kein einheitliches Bild davon haben, wofür die eigene Marke steht. Für deren erfolgreiche Implementierung ist es jedoch wichtig, die Beschäftigten mit ihren Inhalten vertraut zu machen, sie zu motivieren und über sie ein konsistentes Markenbild beim Kunden zu etablieren.

Nicht nur bei vielen Mitarbeitern ist das Markenbild unscharf: 53 Prozent der Experten sind der Ansicht, dass auch ihre Kunden kein konsistentes Bild von der Marke haben.

 

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