01.10.2014 - News.

Notizbuch-Klassiker im Zeitalter digitaler Medien.

In einer Zeit von Clouds, diverser Note Apps und zahlreicher anderer digitalen Varianten, scheint ein Notizbuch überflüssig und nur noch für Nutzer der "alten Schule" von Interesse. Umso beeindruckender ist das starke Image von Moleskine, welches seinen Marktwert zu behaupten weiß und dies sogar fast ausschließlich ohne Werbung. Rational gesehen ist es Papier, eingebunden in beschichteten Karton, mit einem Gummiband. Doch für Moleskine-Fans ist es das Nonplusultra eines Notizbuches. Denn als Moleskine Nutzer sieht man sich auf Augenhöhe von legendären Persönlichkeiten wie Hemingway und Picasso, die ebenfalls solch ein Notizbuch für Ihre großartigen Werke nutzten. Doch digital und analog stehen bei Moleskine nicht im Widerspruch. Laut einer Marktforschung sind Moleskine-Käufer sogar überdurchschnittlich Käufer von digitalen Erzeugnissen. Für dieses Klientel gibt es nun eine Kooperation mit Evernote, einer Webcloud für Notizen. Hiermit kann man seine Notizen oder Sketches problemlos abfotografieren, archivieren oder mit anderen teilen. Dennoch bleibt das meistverkaufte Stück, das kleine schwarze Notizbuch, in welches quasi schon Bruce Chatwin schrieb.

Quelle: W&V

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